ARCHIV

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Für verschie­de­ne Anwen­dun­gen (z.B. fraktio­nier­te Zählme­tho­den auf Basis von Insti­tu­tio­nen) ist eine Insti­tu­tio­nen­ko­die­rung notwen­dig. Die existie­ren­de Insti­tu­tio­nen­ko­die­rung beschränkt sich auf deutsche Adressen/Institutionen und es besteht inner­halb des Kompe­tenz­zen­trums Biblio­me­trie (KB) ein Bedarf nach einer Auswei­tung auf weite­re Länder. Aller­dings skaliert die für Deutsch­land angewand­te Metho­de der Adress-Disam­bi­gu­ie­rung nicht auf größe­rem Maßstab. Daher ist es Ziel dieses Projek­tes, die Durch­führ­bar­keit einer Insti­tu­tio­nen­ko­die­rung für weite­re Länder mit unter­schied­li­chen Metho­den zu testen.

Insti­tu­tio­nal disam­bi­gua­ti­on for further count­ries – an explo­ra­ti­on with exten­si­ve use of wikida­ta (project report)

Ziel des Projek­tes ist die Bereit­stel­lung berei­nig­ter und angerei­cher­ter Verlags­in­for­ma­tio­nen für die Biblio­me­trie-Daten­ban­ken. Ähnlich wie bei Adres­sen zu Insti­tu­tio­nen liegen auch im Fall von Verlags­be­zeich­nun­gen unter­schied­li­che Schreib­wei­sen vor, es bestehen (Hierarchie-)beziehungen zwischen Verla­gen und Struk­tur­ver­än­de­run­gen über die Zeit.

Publisher. Disam­bi­gu­ie­rung und Histo­ri­sie­rung. Projektbericht

Anwen­dung der automa­ti­schen Research Level-Klassi­fi­ka­ti­on (Boyack et al. (2014), Journal of Infor­me­trics, 8, 1–12) auf die Daten­be­stän­de des KB sowie Validie­rung der Zuord­nun­gen anhand ausge­wähl­ter exter­ner Daten­sät­ze. Diese Klassi­fi­ka­ti­on ordnet einzel­ne Publi­ka­tio­nen anhand der Begrif­fe im Titel und Abstract in vier Klassen nach ihrer Anwen­dungs- bzw. Grund­la­gen­ori­en­tie­rung. Ergeb­nis der Projek­tes ist eine zusätz­li­che Daten­bank­ta­bel­le mit Research Level-Angaben für die KB-Infra­struk­tur und ein inter­ner Bericht zur Einschät­zung der Validi­tät der Verfahrens.

Bericht: Research Level-Daten für die Bibliometriedatenbanken

Im Rahmen einer Machbar­keits­stu­die werden mögli­che Verfah­ren zur weltwei­ten Insti­tu­ti­ons­ko­die­rung entwi­ckelt und getes­tet. Dabei soll das Verfah­ren soweit möglich automa­ti­siert ablau­fen. Es wird ein Bottom-Up-Verfah­ren auf Basis der zu kodie­ren­den Daten entwi­ckelt, wobei die bestehen­den distink­ten Organi­sa­tio­nen zunächst wie einzel­ne Organi­sa­ti­ons­in­stan­zen behan­delt werden, welche dann weiter zusam­men gruppiert werden, um eine Unter­schei­dung in eindeu­ti­ge Organi­sa­ti­ons­ob­jek­te zu erzie­len. Es wird zunächst eine Zuord­nung auf Basis von identi­schen bzw. ähnli­chen Namens­va­ri­an­ten der Organi­sa­tio­nen getes­tet. Zur Evalu­ie­rung der Metho­de wurde zuerst ein Goldstan­dard-Daten­satz entwi­ckelt, auf dessen Basis die Ergeb­nis­se unserer Metho­de schluss­end­lich analy­siert werden sollen.

Abschluss­be­richt: Kodie­rung inter­na­tio­na­ler Insti­tu­tio­nen – eine Machbar­keits­stu­die anhand von ausge­wähl­ten Ländern